Ablegen in Lauterbach

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„Reflektionen“ war auch für dieses Bild der Motivator.  Ich hatte drei Motive in der Vorauswahl: Segelschiffe in einer Bucht – in Anlehnung an Monet’s „Argentueil“, der Teich – war irgendwie selbstverständlich und eine Häuserfassade am Hafen- zu der es nicht mehr gekommen ist.

Ich hatte einen vielversprechenden Versuch, in dem sowohl die Reflektionen als auch die frischen Farben sehr schön herauskamen. Im eingereichten Bild ist dies mit einer zu dichten Untermalung nicht ganz herausgekommen. Ausserdem war das Licht bei der Aufnahme ungünstig. Das Bild hier ist bei Tageslicht entstanden und gibt das Bild und eine relativ freundliche, offene Atmosphäre sehr gut wieder.

Natürlich ist auch die Bucht in Lauterbach nicht korrekt wiedergegeben. Trotzdem war sie Inspiration für das Bild. Und in Erinnerung an die schönen  Segeltage hat sie diesen Titel verdient.

 

Segelschiff in Lauterbach

Rembrandt und Schminke-Pastelle auf 32x44cm Hahnemühle-Bambus-Papier(265g) mit nasser Untermalung

 

Als kleine Zugabe und um den Kontrast und damit die Farbwirkung zu verstärken habe ich diese verfremdete Variante mit einem Malprogramm erstellt:

wie oben, verfremdet

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Der Teich

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Im Herbst 2015 hatte ich das erste (und vorerst letzte) Bild meines Großprojekts hier veröffentlicht. Inzwischen sind zwei Jahre intensiver Nutzung als Schwimmteich vergangen. Bis auf die Zeiten in denen die Eisdecke den Einstieg in das dann wirklich kühle Nass verhinderten, bin ich wirklich jeden Tag meistens zweimal rein. Ein tolle Sache, vor allem für die Gelenke. Ich glaube, ich habe mir auf diesem Weg eine Operation am Knie erspart, die 2015 anstand!!!

Abgesehen davon ist er sehr schön eingewachsen und eine wahre Augenweide und Anziehungspunkt. Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt, vor allem weil die rund 85m³ Aushub im ganzen Garten quasi unsichtbar verteilt worden sind. Übrigens alles mit Schaufel, Spitzhacke und Schubkarre….

Im PGE Get Dusty Wettbewerb heißt das September-Thema „Reflektionen“-und eingedenk der großen Vorbilder (Monet z.Beispiel) habe ich gedacht:
Es ist Zeit für ein neues Teichbild! Und hier ist es:

Teich

32x44cm, Pastell

Auf 44 x 32 cm Hahnemühle-Bambus-Papier (265g/m²) habe ich es mit nasser Untermalung mit Rembrandt-Pastellen und mit Schminke Pastellen für die Leuchtkraft an der Oberfläche fertiggestellt. Morgen muß ich es hochladen: Einsendeschluß!

Grosser Zicker an Backbord voraus

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Jetzt hat es doch tatsächlich 10 Wochen gebraucht, um den Schlag von Greifswald zum Zicker zu schaffen. Dabei sind das bloß 11sm diagonal über den Greifswalder Bodden. Aber wie schon so oft, aus dem Impuls meine Eindrücke nach einem schönen Törn – bei wirklich schönem Wetter – in einem angemessenen Bild spontan festzuhalten ist nun fast ein Langzeittörn geworden.  Aber immerhin: das Tüfteln am Bild hat auch viel Spass gemacht.

Die Idee war, die Farben und das Spiel der Sonne im Wasser vor der kleinen Steilküste des Grossen Zickers durch das tiefe Braun-Rot eines Zeesbootes noch zu verstärken und so richtig zur Geltung zu bringen. Dazu eine „leichte“ Drohnenperspektive- so was soll es ja heutzutage geben. Und fertig sind die Zutaten zu einem wahrscheinlich eindrucksvollen Bild.

Pastell 48x36cm

Die Grundidee war natürlich schnell skizziert – meine eigene  Vorlage half dabei. Bis aber alles aufeinander abgestimmt war, waren viele Anläufe notwendig, für die ich mir immer wieder ein paar Tage Zeit ließ.

Zur Technik: Diesmal habe ich überwiegend Schminke-Pastelle verwendet. Conte-Stifte halfen bei den Details oder dienten als Wischer. Nach der Festlegung des Hintergrunds wurde das ganze Bild fixiert und darauf  in erster Linie die Vordergrund-Farben aufgebracht. Das Papier ist nicht das beste, eigentlich ist es nur Skizzen-Qualität (Hahnemühle, Bambus). Die Aufnahmekapazität ist begrenzt und die grobe Struktur läßt sich auch mit den satten Schminke-Pastellen ohne Wischen kaum zudecken.

 

Richtung Greifswald?

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Zugegeben, es hat lange gedauert, bis der zweite Entwurf meiner Idee eines „Marine-Bildes“ im Greifswalder Bodden auf die Leinwand/Papier gekommen ist. Den entscheidenden Anstoß hat der erste Segeltörn von Lauterbach/Rügen rund Vilm bei wunderschönem Wetter gemacht.

Wir haben wieder bei „Im Jaich“ ein Folkeboot gemietet und sind erst Richtung Gager an der südl. Rügensteilküste gesegelt, die hier überwiegend aus Tonmergel besteht, also eher ockerfarben erscheint. Aber durch die starke Gliederung der Südküste bei Thiessow sieht das vom Wasser trotzdem überwältigend aus. Schön, dass dies sich anscheinend noch nicht so herumgesprochen hat…. An der Südküste Vilms entlang nach Westen, kurzer Badestopp – und zurück nach Lauterbach.

Richtung Greiswald Zeesenboot

Richtung Greifswald,
Daler-Rowney Zeichenpapier 30 x 42cm.
CretaColor Zeichenstifte, Rembrandtpastelle

Das neue Bild wurde als Zeichnung konzipiert, die ich dann doch koloriert habe. Zunächst habe ich mit einem Graphit-Aquarell-Stift aus meinem CretaColor-Zeichenset das ganze Bild inkl. Schattierungen entworfen. Mit den vier Rötelstiften habe ich dann die bräunliche Grundfärbung des Motivs herausgearbeitet. Nach und nach wurden die Flächen mit Rembrandt -Pastellen, möglichst leicht eingefärbt. Zu sehen ist übrigens ein Zeesenboot. Dieser Typ ist in den Boddengewässern zwischen Wustrow und Zingst (am Darß) sehr verbreitet. Greifswald ist auch nicht so offen vom Wasser aus sichtbar – es könnte auch ein bißchen Stralsund sein.

Die Stimmung ist zwar etwas gedämpft, trotzdem ist dieser Entwurf ein weiterer Schritt zu dem Bild, das mir zu diesem Thema vorschwebt. Es wird weiter gehen…

Rolling Home…

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Der Wind hat stetig abgenommen, je weiter wir in die Greifswalder Bucht eindrangen. Immer langsamer, aber doch stetig ging es an den Bojen vorbei Richtung Wiek, dem Greifswalder Außenhafen. Zeit zum Segel bergen.  Also alles auf entern und runter mit den Lappen….

Schiff vor Greifswald

Kohle-Skizze auf 24x30cm

Zugegeben, so war’s nicht aber trotzdem hat mich unsere Fahrt mit dem Folkeboot von Lauterbach/Rügen nach Greifswald zu diesem Bild mit der weiten ruhigen Wasserfläche vor der Greifswalder Silhouette, wie sie auch sicher Caspar David Friedrich zu seinen Bilder inspiriert haben muß.

Ja, es war ein herrlicher Tagesausflug mit einem gemietetem, fast 8m langem Kielboot mit nordischer Klinkerbauweise, wunderschön und toll zum Segeln. Wer mehr wissen will, kann z.B hier nachschauen.

Abgesehen von der Inspiration zu dieser Skizze ( die auch erst im Februar angefertigt wurde) hat mich nicht nur dieser Törn dazu verführt wieder mit dem programmieren anzufangen. Ja, ich entwickle (wieder mal) eine Navigations-SW (-app) für ein Android-Gerät (Smartphone), dass mir die wichtigsten Daten, die so ein Segler braucht in handlicher Form liefert. Natürlich gibt es solche Sachen auch zum „Runterladen“-aber mir ging’s ja vor allem mal darum, die Weiterentwicklung des Android-Systems auf diesem Sektor zu untersuchen. Und so stellte ich erstaunt fest, das vieles im Bereich der Navigation vom System schon bereitgestellt wird, was ich vor 16 Jahren (meiner ersten Navigations-Anwendung) noch alles selbst programmieren mußte. Natürlich blieb für das Drum-Herum noch eine Menge zu tun.

Und das ist vor allem der Grund für die lange Abwesenheit! Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit für die Treue meiner Leser, Follower und Gefällt mir-Klicks bedanken. Das ist natürlich auch eine Motivation hier weiterzumachen! Danke!

Es ist natürlich ein richtiges größeres Bild geplant, trotzdem: für den Wiederanfang soll es erstmal bei dieser SKIZZE bleiben.